Erasmus+: Allgemeine Informationen

ERASMUS+ ist ein europäisches Bildungsprojekt, bei dem Schüler aus drei europäischen Schulen zwei Jahre lang in regelmäßigem Kontakt stehen, an einem Thema zusammenarbeiten und sich dank der Förderung durch EU-Gelder besuchen können.

 

Partner der Gesamtschule Hüllhorst sind im Projektzeitraum September 2015 bis August 2017 das Collège de L’Isle in Vienne / Frankreich und die Scoala Gimnaziala „George Cosbuc“ in Constanta / Rumänien.

 

Unser internationales Projekt dreht sich dabei um das Thema

Fortbewegung in Europa: Realität und Perspektiven 

Se déplacer en Europe au quotidien: Réalités et perspectives – 

Day-to-day mobility in Europe: Now and in the future.

 

Jeden Montagnachmittag treffen sich seit Beginn des Schuljahres 2015/2016 16 interessierte Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft, um sich mit Aspekten des persönlichen, regionalen, nationalen und europäischen Umgangs mit Verkehrsmitteln auseinanderzusetzen. Über die praktische Erkundung umweltfreundlicher Fortbewegung am Beispiel des Fahrradfahrens sollen die Schüler gleichzeitig für eine kritische Nutzung der verfügbaren Möglichkeiten sensibilisiert und motiviert werden.

Berichte und Neuigkeiten

Juni 2017

Die vier anstrengenden Tage von Ulm bis Überlingen haben alle mit Bravour bewältigt und den Bodensee erreicht! Nach einem Ausruhtag in Überlingen ging es am Montag weiter bis Friedrichshafen, von wo aus am Dienstag die letzte Etappe zum Zielpunkt Lindau eingeläutet wird.

Gutes Timing: Wenn die 16 Schüler und drei Lehrer am Mittwochabend nach Hause zurückkehren, sind die vier unterrichtsfreien Tage genau das, was sie zum Regenerieren und Verarbeiten der vielen Eindrücke brauchen werden.

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Juni 2017

Am Pfingstdienstag, als die Mitschüler noch im Bett lagen, war es so weit: Gut anderthalb Jahre nach Beginn des internationalen ERASMUS Plus-Projekts starteten 16 unternehmungslustige und sportliche Schülerinnen und Schüler (der Jahrgänge 8 und 9) mit ihren drei noch entspannten Lehrern Frau Hylla, Frau Oelmann und Herrn Schmedding in die lange und intensiv vorbereitete Abschlussaktivität: Zusammen mit den Teams der französischen und rumänischen Projektschulen werden sie sieben Tage lang von Ulm nach Lindau radeln und dabei Abschnitte des Europäischen Fernradwegs E6, der unsere drei Länder verbindet, kennenlernen.

Aufwändige Logistik steckt hinter dieser Tour mit insgesamt immerhin 57 Personen: Buchung der Unterkünfte (meist Jugendherbergen), Auswahl und Abfahren der Route, Organisation der Teams auf der Strecke, Verpflegung, Bereitstellung der Räder, Anmietung eines Transporters für das Gepäck, Begleitprogramm usw. Dank umfangreicher Fördergelder der EU über den Pädagogischen Austauschdienst PAD ist diese Fahrt übrigens ohne Eigenanteil der Teilnehmer möglich.

Nach gemütlicher Anreise im IC nach Ulm gab es abends in der Jugendherberge zunächst das große Wiedersehen mit den rumänischen und französischen Partnern – man kennt sich ja bereits seit Projekttreffen in Vienne, Constanta oder Hüllhorst persönlich. Nun werden Schüler und Lehrer eine Woche lang zusammen viele Höhen und Tiefen (s. Streckenplan) erleben. Vor allem die nächsten vier Tage (Ulm – Untermarchtal – Sigmaringen – Tuttlingen – Überlingen) haben es in sich!

Ein Blick auf die geplante Route verdeutlicht, dass die bevorstehende Woche für alle Teilnehmer eine echte Herausforderung  und ein unvergessliches Erlebnis wird!

 

Mai 2016

Münster ist eine Stadt mit ca. 300 000 Einwohnern, davon sind es ca. 50 000 Studenten. Münster hat auch einen zweiten Namen, nämlich die ,,Fahrradstadt“, weil es hier zwischen 500 000 bis 600 000 Fahrräder gibt. Wenn man dies umrechnet, hat jeder Münsteraner ungefähr zwei Fahrräder. In Münster haben sich die Einwohner Gedanken über die Verkehrssicherheit des Fahrradfahrens gemacht. Dabei ist ein tolles Ergebnis entstanden. Es wurden beispielsweise Fahrradschleusen, Fahrradampeln und vieles mehr errichtet. Außerdem sind Einbahnstraßen für den Rad- und Busverkehr erlaubt. Darüber hinaus gibt es viele Gehwege, die für Fahrräder geöffnet sind, und eine berühmte Fahrradstraße, die ,,Fahrradautobahn“, die meist sehr voll ist. Des Weiteren zeichnet sich Münster durch einen Fahrradweg aus, der die ganze Stadt umkreist, ca. 4,3 km lang ist und sich im Grünen befindet. Auf dem sogenannten Picassoplatz ist Pablo Picasso auf dem Mauerboden gemalt worden, sodass man ihn bei einer Luftaufnahme sehen kann. Weil in Münster das Fahrrad häufig genutzt wird, gibt es überall klassische Bordsteinradwege. Und man kann auf den Busspuren Fahrrad fahren, weil Busse und Fahrräder sich die Wege teilweise teilen. Für die Studenten stehen zahlreiche Grünflächen zum Lernen und Entspannen zur Verfügung. In dem berühmten Universitätsschloss finden Seminare und Vorlesungen statt. Schließlich darf man nicht vergessen, den Aasee zu erwähnen, der sehr beliebt ist und eine gute Möglichkeit zum Abschalten bietet.

 (Celina, Gina, Sheila)

 

,,Die Radtour durch Münster hat mir sehr gut gefallen, weil es eine sehr schöne Umgebung ist, in der man sicher und gemütlich fahren kann." (Mara)

,,Der Ausflug war sehr schön, weil wir einen neuen Ort als auch neue Straßenregeln und Verkehrsschilder kennengelernt haben.“ (Joan)

,,Ich fand den Tag in Münster sehr gut, weil ich viel über die Fahrradfreundlichkeit der Stadt erfahren konnte." (Robin)

,,Wir haben gelernt, anders Fahrrad zu fahren. Das hat mir besonders gefallen.“ (Gina)

 ,,Mir hat der Ausflug gut gefallen, weil wir viel über Münster erfahren haben.“ (Sheila)

,,Ich fand die Fahrradtour sehr toll, weil wir einen anderen Alltag kennengelernt haben und nun mehr über Münster wissen.“ (Celina)

,,Es ist eine tolle Erfahrung gewesen, in einer fahrradfreundlichen Stadt Fahrrad zu fahren." (Nina)

Fotos Mai 2016

Apr 2016 / 2

Sicher im Straßenverkehr

Dass sie sich im Straßenverkehr sicher bewegen können, mussten die AG-TeilnehmerInnen am Montag, dem 11.04.2016, auf einem über 200 Meter langen Geschicklichkeitsparcours mit acht Stationen unter Beweis stellen. Wie im Straßenverkehr kam es bei den Fahraufgaben insbesondere darauf an, korrekt und fehlerfrei zu fahren.

Nach einigen Übungseinheiten wurde in der abschließenden Wertungsfahrt das Fahrkönnen der Schülerinnen und Schüler getestet. Joan Dengel (Platz 1), Pauline Schmitz (Platz 2) und Sheila Bervar (Platz 3) meisterten den Parcours mit jeweils null Fehlerpunkten und durften sich am Ende über eine Medaille freuen.

Ein großes Dankeschön gilt Herrn Peitzmeier vom AMC Schnathorst e.V., der das Fahrradturnier durchgeführt hat.

Apr 2016

Handwerkliches Geschick und technische Aufgaben erwarteten die Schülerinnen und Schüler der Erasmus+-AG am vergangenen Dienstagnachmittag in einem Fahrradworkshop, bei dem sie unter der Anleitung von Herrn Preiß wichtige Handgriffe für die Notfallreparatur am Rad erlernten.

Feb 2016

Nach intensiven Recherchen zu den wichtigsten Verkehrsmitteln in Europa, ihrer Nutzung im regionalen als auch nationalen Raum sowie zu Vor- und Nachteilen einzelner Fortbewegungsmittel erwartet die AG-TeilnehmerInnen nun eine zunehmend praktischere Auseinandersetzung mit Fragen der Fortbewegung – so stehen beispielsweise erste Fahrradtouren im Raum Hüllhorst und Münster bevor.

Und um für Notfälle auf den bevorstehenden Radtouren im In- und Ausland bestens vorbereitet zu sein, erhielten die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Frau Meier eine Einführung in die Grundlagen und Maßnahmen der Ersten Hilfe.

Nov 2015

Um die Kontaktaufnahme mit den Partnerschulen in Frankreich und Rumänien zu erleichtern und den Partnerschülern eine erste virtuelle Vorstellung unserer Schule zu vermitteln, wurden neben Steckbriefen Präsentationen erstellt, die einen Einblick in das Hüllhorster Schulleben und die Region gewähren.

Inside our school

School building

Sport activities at our school

Hüllhorst

North Rhine-Westphalia