MINT - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik 2017

Die Gesamtschule Hüllhorst darf sich aufgrund ihrer Schwerpunktsetzung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik schon seit 2013 als »MINT-freundliche Schule« bezeichnen.

Diese Prämierung wurde nun um die Auszeichnung »MINT-freundliche Schule - Digitale Schule« erweitert. Dieses Logo wurde in NRW nur 21 Mal an bestimmte Schulen vergeben, die ein spezifisches Digitalisierungskonzept vorweisen und im Schulalltag umsetzen konnten.

Die besonderen Chancen und Aufgaben, die mit der Digitalisierung einhergehen, erfordern gerade in den Schulen eine konzeptionell solide und eine alle Fachbereiche umfassende Gestaltung des Unterrichts. Ziel ist es dabei, die Schülerinnen und Schüler für einen selbstständigen und sinnvollen Umgang mit der digitalen Technik auszubilden. Dieses geschieht an der Gesamtschule Hüllhorst insbesondere „durch gezielten und verstärkten Einsatz neuer Medien wie Tablets, Notebooks und Smartboards im Unterricht. Außerdem arbeitet unsere Schule seit dem vergangenen Schuljahr mit einem digitalen Klassenbuch, was die Schulverwaltungsarbeit ökonomisiert, erweitert und ‚up to date‘ hält“, unterstreicht der stellvertretende Schulleiter Jörg Rümpel.

Somit verbindet sich die Lebenswelt der Schülerschaft, die zunehmend digitaler wird, mit der digitalen Lernumgebung in der Schule zu einer pädagogisch effektiven Einheit.

Stundentafel MINT

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Erneut MINT-freundliche Schule

Die Gesamtschule Hüllhorst darf sich erneut für die nächsten drei Jahre »MINT-freundliche Schule« nennen. Bereits im Jahre 2013 erhielt sie diese besondere Auszeichnung.

In der vorigen Woche wurde die Gesamtschule in der TU Dortmund für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausgezeichnet. Es wurden 52 Schulen zum ersten Mal geehrt, weitere 44 Schulen erhielten die Ehrung zum zweiten Mal nach erfolgreicher Wiederbewerbung nach drei Jahren. Die Schulen durchlaufen einen strengen Bewerbungs- und Prüfungsprozess, der von Fach- und Wissensverbänden, Unternehmen, Vereinen und Stiftungen durchgeführt wird. Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz KMK.

„Unsere Schulen und vor allem die Lehrer sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Wir setzen genau hier an und freuen uns, dass Ende 2016 dann bereits gut 1.300 Schulen in Deutschland den Titel ,MINT-freundliche Schule' haben werden“, sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft sowie Fach- und Wissensverbänden nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.